29.09.10 14:00 Alter: 7 yrs

92/10 Hochwasser-Einsatz in Stradow

Von: Holger Neumann

Luckaitz verlässt das Flussbett


Fotos: Neumann/Beesk

Kurz hinter Stradow verlässt die Luckaitz ihr Flussbett und flutet somit den Stradower Park. Das Wasser kommt daraufhin den angrenzenden Grundstücken bedrohlich nahe. Weitere undichte Stellen zeigen sich im Laufe des Tages.

3955 Sandsäcke werden durch Kameradinnen und Kameraden der alarmierten Wehren, durch Mitglieder der Stradower Jugendfeuerwehr sowie Stradower Bürgerinnen auf dem schnell eingerichteten Sandsackfüllplatz am Stradower Spritzenhaus gefüllt. Unter Leitung des erfahrenen Sandsackspezialisten Torsten Weidlich werden die Ufer fachgerecht befestigt und somit ein weiteres Austreten des Wassers gestoppt.

In der kommenden Nacht wird der gesamte Gefahrenbereich durch Kameraden aus Raddusch und Gahlen bestreift und gesichert, ehe am nächsten Tage weitere Maßnahmen eingeleitet wurden. Am Nachmittag hatte sich die Lage soweit stabilisiert, das die Einsatzstelle an die Stradower Wehr übergeben werden konnte, welche in stündlichen Abständen Streifen durchführt.

Insgesamt waren 88 Einsatzkräfte beteiligt. Ortsbürgermeister Andreas Malik, Ordnungsamtsleiter Frank Schulz, Bürgermeister der Stadt Vetschau Bengt Kanzler sowie der Landtagsabgeordnete Werner Siegwart Schippel machten sich vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Im Ergebnis der Einsatzes konnte erreicht werden, das die Stradower Häuser weitgehend "trockene Füße" behielten.

Schadensbild

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Verbrauch

3955 Sandsäcke

im Einsatz

F: ELW; VRW; HLF 20/16; GW; TLF 16/25; TLF 16 FF Laasow; TSF FF Stradow; LF 16-TS Raddusch; TSF mit Boot FF Koßwig; TSF FF Gahlen; R: 

Einsatzdauer

ca. 26,75 Stunden

 

 

 

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