31.05.10 00:00 Alter: 7 yrs

Brandschutzeinheit Oberspreewald-Lausitz am Oderdeich

Von: Holger Neumann

126 Feuerwehrleute ca. 30 Stunden im Einsatz, 8 davon aus Vetschau und Raddusch


Fotos: FF Vetschau

Das Oderhochwasser bewegt zurzeit die Bevölkerung und beschäftigt unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren. So auch Einsatzkräfte aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Eine durch den stellvertretenden Kreisbrandmeister und Einheitsführer André Dreßler zusammengestellte und geführte Brandschutzeinheit wurde am frühen Samstagmorgen nach Eisenhüttenstadt verlegt, um die dortigen Kräfte beim Oderhochwasser zu unterstützen. In Summe 126 Kameradinnen und Kameraden aus den Orten Altdöbern, Annahütte, Boblitz, Calau, Groß Jehser, Großräschen, Krimnitz, Lauchhammer, Lübbenau, Lubochow, Mallenchen, Neupetershain, Ranzow, Ressen, Saalhausen, Schipkau, Schwarzheide, Vetschau und Wormlage waren mit 24 Lösch- und Sonderfahrzeugen, aufgeteilt in 4 Zügen am Samstag den 29. Mai um 3.30 Uhr in Calau eingetroffen, um gemeinsam nach Eisenhüttenstadt zu verlegen. Die Anforderung dieser Einheit erging am Vortag durch das Lagezentrum für Brand- und Katastrophenschutz beim Innenministerium.

Die Züge 1 (Ruhland/Ortrand/Senftenberg) und 3 (Altdöbern/Calau/Großräschen) waren hauptsächlich bei der Deichbefestigung in der Neuzeller Niederung eingesetzt während sich Zug 2 (Lauchhammer/Schwarzheide/Schipkau) mit dem Verbau von Bieberbauten in der Ziltendorfer Niederung zu beschäftigen hatte. Zug 4 (Lübbenau/Vetschau) war am Sandsackfüllplatz eingeteilt.

Der Landrat OSL Herr Siegurd Heinze erkundigte sich am Nachmittag des 29. Mai beim Einheitsführer telefonisch zum Stand des Einsatzes und bedankte sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für Ihre Einsatzbereitschaft. Der Landrat selbst befand sich zu dieser Zeit beim 17. Kreisfeuerwehrtag in Peickwitz (Stadt Senftenberg), wo die nichtinvolvierten Kameradinnen und Kameraden um die Pokale im Feuerwehrsport wetteiferten.

Einheitsführer A. Dreßler bedankte sich am frühen Sonntagmorgen bei seinen Kameradinnen und Kameraden. Der Einsatz endete gegen 08.00 Uhr. Besonders erwähnt seien an dieser Stelle die Kameraden Schönmuth und Paulisch aus Senftenberg, welche für die Bewachung der Fahrzeuge auf dem Bereitschaftsplatz in Eisenhüttenstadt eingesetzt waren und ihnen dadurch es nicht vergönnt war, Oderhochwasser zu sehen.

 

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